 |
 |
|
Die Seite für Frauen
|
|
|
 |
 |
|
Menstruation und Monatshygiene ein Tabu-Thema ! ?
Im Laufe der Jahre veränderte sich das Verhalten der Menschen mit dem Umgang der Menstruation und der Hygiene. Menstruationsblut galt bis ins letzte Jahrhundert als unrein, unhygienisch und sogar gefährlich. Bei verschiedenen Völkern gibt es bis in unsere Zeit hinein noch Menstruationshütten, in die sich die Frauen zurückziehen müssen. Heute wird in den Schulen und Medien eine sehr gute Aufklärungsarbeit geleistet, sodaß mit diesem „Tabu-Thema“ viel natürlicher und unbefangener umgegangen wird.
Tipps für die Monatshygiene
- Keine übertriebene Hygiene! Waschen Sie sich mit reinem Wasser oder einer milden Seife nur äußerlich, denn die natürliche Vaginalflora reinigt die Scheide (Vagina) selbst
- Verwenden Sie keine Intimlotionen oder -deos, diese könnten die Schleimhaut reizen
- Wechseln Sie täglich die Unterwäsche.
-Baumwoll-Material ist gut geeignet. Es ist atmungsaktiv und kann gekocht werden -Synthetik-Material ist weniger geeignet, da es nicht atmungsaktiv ist und die Entstehung von Krankheiten begünstigt
- Während der „Tage“ dürfen Sie selbstverständlich baden oder duschen
- Wischen Sie nach dem Stuhlgang „von vorne nach hinten“ ab, da durch eine falsche Reinigungstechnik ein Pilz aus dem Magen-Darm-Trakt in die Scheide gelangen kann
Monatshygiene-Artikel
Slipeinlagen Slipeinlagen werden meistens für die tägliche Intimhygiene oder im Urlaub als Wäscheschutz verwendet. Jüngere Frauen benutzen sie bei natürlichem Ausfluß und an den „schwächeren Tagen“, ältere Frauen bei leichter Harninkontinenz.
Binden Die Zeit der „dicken“ Monatsbinden ist vorbei. Die heutigen extra dünnen Binden verschaffen der Frau Bewegungsfreiheit und Sicherheit, auch bei leichter Harninkontinenz.
Tampons Tampons passen sich nach dem Einführen an die Scheidenwände an. Sie geben die Möglichkeit - durch die nach Innen verlegte Körperhygiene - uneingeschränkt Sport zu treiben, ja sogar schwimmen zu gehen. Selbstverständlich kann der Tampon auch nachts benutzt werden, denn sobald er vollgesogen ist, gibt er Flüssigkeit ab, sodaß eine Blutstauung nicht möglich ist. Übrigens: Wissen Sie was o.b. heißt? - Ohne Binde -
Alternative Monatshygiene Artikel sind im Naturwarenfachhandel erhältlich z.B. Baumwoll-Faltbinden & Slipeinlagen, Stoff- & Seidenbinden, Vaginalschwämmchen oder Tampons aus reiner Baumwolle.
|
 |
 |
|
Die Vaginalmykose und die Symptome
Fast jede Frau erkrankt mindestens einmal im Leben an einer Vaginalmykose, die auch Scheidenpilz oder Vaginalpilz genannt wird. Selbst Frauen reden sehr ungern über dieses Thema. Fälschlicherweise wird gleich an mangelnde Hygiene oder an Geschlechtskrankheit gedacht. Eine Vaginalmykose ist keine Geschlechtskrankheit, sondern eine Pilzinfektion, ähnlich dem z.B. Fußpilz. Bakterien und Pilze besiedeln die Vaginalschleimhaut auf natürliche Weise und sorgen für einen leicht sauren PH-Wert. Durch bestimmte Faktoren kann dieses Gleichgewicht gestört werden. Die Symptome einer Vaginalmykose sind folgende: Juckreiz im Intimbereich (Pruritus vulvae), Rötung und Schwellung der Geschlechtsteile, Brennen (auch beim Wasserlassen oder beim Geschlechtsverkehr) und verstärkter, weiß-cremiger Ausfluß.u
|
 |
|
|
|
Ansteckung / Ursachen
|
Vorbeugende Maßnahmen
|
|
Übertriebene Hygiene, zu häufiges Waschen; Intimdeos
|
Keine übertriebene Hygiene; Intimdeos können die Schleimhaut reizen
|
|
Mangelnde Hygiene z.B. öffentliche Toiletten
|
Setzen Sie sich z.B. auf öffentlichen Toiletten nicht auf die Klobrille
|
|
Übertragung durch Geschlechtsverkehr
|
Benutzen Sie Kondome
|
|
Geschwächte Immunabwehr
|
Stärkung der Immunabwehr durch ausgewogene Ernährung und Sport
|
|
Synthetische Unterwäsche und enge Hosen (durch Wärme und Feuchtigkeit wir der Pilz begünstigt)
|
Baumwoll-Unterwäsche und luftige, weite Hosen
|
|
Hoher Zuckerkonsum (Pilze ernähren sich von Zucker)
|
Gesunde Ernährung mit wenig Zucker
|
|
Pilz im Magen-Darm-Trakt, der durch falsche Reinigungstechnik in die Scheide gelangt
|
Nach dem Stuhlgang von vorne nach hinten abwischen
|
|
Antibiotika oder Cortisonpräparate können die Vaginalflora zerstören
|
Bei ersten Anzeichen von weißlichem Ausfluß einen mit Naturjoghurt bestrichenen Tampon benutzen
|
|
Schwangerschaft, Wechseljahre, die Pille (schwankender Östrogenspiegel bzw. -gehalt)
|
|
Diabetes
|
|
In der Sauna und im Schwimmbad
|
Benutzen Sie immer Ihr eigenes Handtuch und tauschen Sie den nassen Badeanzug gegen einen trockenen
|
|
Nicht atmungsaktive Slipeinlagen oder Binden
|
Benutzen Sie atmungsaktive Slipeinlagen oder Binden
|
|
 |
 |
 |
 |
 |
|
Wechseln und wenn möglich kochen Sie Ihre Unterwäsche, Waschlappen und Handtücher täglich.
Behandlung
- Wenden Sie spezielle Anti-Pilz Arzneimittel konsequent an. Diese sind in Form von Salben, Zäpfchen und Tabletten erhältlich
- Behandeln Sie Ihren Partner mit, da Sie sich sonst gegenseitig anstecken
- Bei ersten Anzeichen von weißlichem Außfluss benutzen Sie bitte einen mit Naturjoghurt bestrichenen Tampon ca. 3 - 4 Stunden. Dadurch kann versucht werden, die Vaginalflora wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
Suchen Sie auf jeden Fall Ihren Arzt auf, wenn die angewendeten Arzneimittel nicht wirken, Sie schwanger sind oder die oben angegebenen Symptome bei Ihnen das ersten Mal auftreten.
|
|
|
Zum Seitenanfang
|
|
|
|
Die 28 Tage sind vorbei und das bedeutet, „es“ geht schon wieder los; ca. 60% aller Frauen leiden unten Beschwerden vor und / oder während ihrer Regel. Es wird unterschieden zwischen dem prämenstrualen Syndrom und den Regelschmerzen. Frauen, die unter beiden Krankheitsbildern leiden, haben es besonders schwer.
Prämentruelles Syndrom
Im Vorstadium der Menstruation tritt sehr häufig das prämentruelle Syndrom (PMS) auf. Die Betroffenen werden von psychischen und körperlichen Beschwerden geplagt, als da wären z.B. starke Stimmungsschwankungen, Angstzustände bis hin zu Depressionen, Spannungsgefühl in den Brüsten und Müdigkeit. Diese Beschwerden klingen aber meist bei Einsetzen der Periode ab. Bei vielen Frauen beginnen nun die „echten“ Regelschmerzen.
Regelschmerzen (Dysmenorrhoe)
Regelschmerzen sind nicht gleich Regelschmerzen! Es wird unterschieden zwischen primärer und sekundärer Dysmenorrhoe. Primäre Regelschmerzen: Schmerzen ohne zusätzliche Genitalerkrankung, hervorgerufen durch die Uteruskontraktion (die Unterleibsmuskulatur zieht sich zusammen). Durch das Zusammenziehen löst sich die Gebärmutterschleimhaut mit dem Ei und wird ausgeschieden - die Menstruation beginnt. Sekundäre Regelschmerzen: Organisch bedingte Schmerzen z.B. Endometriose, Myome (gutartige Muskelknoten in der Gebärmuttermuskulatur), Verwachsungen an den Eileitern / Eierstöcken, Zysten oder Entzündungen der Gebärmutter / Eileiter.
Die Symptome der Regelschmerzen
- Ziehende Schmerzen im Unterleib bis in die Oberschenkel und den Rücken
- Spannungsgefühl in der Brust und im Unterleib
- Kopfschmerzen / Migräne
- Übelkeit / Erbrechen
- Verdauungsstörungen / Durchfall
- Sie fühlen sich aufgeschwemmt und energielos
Die Ursachen der Schmerzen
Im Vordergrund der Ursachen starker Regelschmerzen stehen bei vielen Frauen seelische und psychische Belastungen. Durch das natürliche auf und ab des Hormonspiegels während eines Monats wird die Psyche beeinflußt. Ist das seelische Gleichgewicht durch Streß im Beruf oder im privaten Bereich gestört, kann dieses der Schmerzauslöser sein. Menstruationsschmerzen werden auch oft bei Frauen beobachtet, die früh ihre erste Regel bekommen haben und unter Verspannungen leiden oder bei Kinderlosigkeit. Auch krankhafte Hormonstörungen sind für Regelschmerzen verantwortlich und zuletzt sei noch die organisch bedingte Dysmenorrhoe genannt, die aber eher selten auftritt.
Behandlung
Tipps, durch die Sie sich selbst Abhilfe bei Regelschmerzen verschaffen können:
- Versuchen Sie, sich durch angenehme Dinge abzulenken und zu entspannen.
- Vermeiden Sie Streß.
- Durch Wärme, in Form einer Wärmflasche oder einem heißen Bad, werden Krämpfe gelöst.
- Hilfreich sind Massagen, autogenes Training, Akupressur, Atemtherapie, Bauchtanz oder spezielle Yoga-Übungen zur Entkrampfung und Entspannung.
- Ernähren Sie sich ausgewogen, damit Magen und Darm nicht so viel „arbeiten“ müssen, denn dadurch wird das Spannungsgefühl im Unterleib verstärkt.
- Entkrampfende Kräutertees oder homöopathische Mittel aus der Apotheke sind sehr hilfreich. Kommen Sie zu uns in die Apotheke! Wir beraten Sie gerne.
- Schmerzmittel z.B. mit dem Wirkstoff Ibuprofen können schnell helfen. Dieses sollte jedoch lieber die Ausnahme, als die Regel sein.
Sind die Schmerzen stark, so sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber. Dieser wird Sie untersuchen (um organische Erkrankungen auszuschließen) und Ihnen gegebenenfalls ein Medikament verschreiben (z.B. die „Pille“ zur Hormonregulierung und damit zur Schmerzlinderung).
|
|
|
Zum Seitenanfang
|
|
|
|
Drucken Sie sich bitte den Zykluskalender aus und tragen Sie folgende Daten (evtl. mit einem Kürzel) ein:
- Periode leicht
- Periode mäßig
- Periode stark
|
|
|
|
Jan.
|
Feb.
|
März
|
April
|
Mai
|
Juni
|
Juli
|
Aug.
|
Sep.
|
Okt.
|
Nov.
|
Dez.
|
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30
|
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31
|
|
|
|
Es ist auch ratsam, Besonderheiten wie z.B. Zwischenblutungen, Kopfschmerzen, Erbrechen, Durchfall oder Brustbeschwerden einzutragen, damit Sie diese bei häufigerem Auftreten mit Ihrem Frauenarzt besprechen können.
|
|
|
Zum Seitenanfang
|
|
|
|
Schon vor 3000 Jahren
Offenbar bestand schon bei den Babylonierinnen großes Interesse zu erfahren, ob sie „in anderen Umständen“ waren. Eine der zahlreichen kulturellen mesopotamischen Errungenschaften ist ein babylonischer Schwangerschaftstest aus dem 9. Jahrhundert v. Chr. Fundort einer Keilschrifttafel, die sich zur Überraschung der Archäologen als Medizinaltext entpuppte, war Ur am Euphrat, tief im Süden des heutigen Irak.
Dank philologischer Akribie wissen wir heute, dass diverse Möglichkeiten zur Schwangerschaftsdiagnose, die noch im Europa des 18. Jahrhunderts praktiziert wurden, überliefertes Wissen aus der Antike sind. Altägyptische Erkenntnisse über Frauenkrankheiten und Sterilität schlugen sich in den Schriften des Hippokrates nieder. So fand die ägyptische Beobachtung in den „Corpus“ Eingang, dass Schwangerenurin eine wachstumsfördernde Wirkung auf Pflanzenkeimlinge hat. Gynäkologische Abhandlungen aus der Feder ägyptischer und griechischer Autoren diskutierten sowohl Schwangerschaftsnachweise, Prognosen zum Geschlecht des Ungeborenen als auch die Unfruchtbarkeit und ihre Behandlung
Pharmakologische Nachweise statt Magie
Babylonische Medizinaltexte, die sich der Frauenheilkunde widmeten, unterschieden dagegen zwischen einer Vorhersage und der therapeutischen Praxis. Prognosen gehörten in den Bereich der Magie, während dem Formalismus im sachlichen Bereich ein empirisches System in der Medizin zu Grunde lag. Das bedeutet, Geburts- und Geschlechtsprognosen auf Grund gewisser beobachteter Zeichen wurden klar von den Ergebnissen „pharmakologischer“ Nachweise getrennt. Zudem nahm man Gegenproben vor, um das Resultat zu optimieren.
Der genannte Keilschriftext differenziert vorab, ob es sich bei der vorgenommenen Untersuchungsmethode um eine Schwangerschaftsdiagnose handeln sollte oder aber um die Möglichkeit, die Empfängnisfähigkeit festzustellen. Erst der nächste Schritt führte zur Überlegung, was gegen die etwaige Unfruchtbarkeit zu tun sei.
Testreihe mit Tampon
Zur Durchführung einer solchen Testreihe imprägnierte man Schafwollwatten mit den entsprechenden Ingredienzien. Solche Tampons dienten als Vehikel, um die betreffenden Arzneistoffe in schwer zugänglichen Körperöffnungen zur Resorption gelangen zu lassen. Über den Substrataustausch erfolgte schließlich der erwünschte Reaktionsmechanismus.
Zum Zwecke der Herbeiführung einer Empfängnis arbeitete das „Corpus Hippocraticum“ zwar mit ähnlichen Nachweistests , eine organoleptische Prüfung des Arzneiträgers wurde jedoch nicht vorgenommen. Die Ärzte veranlassten die Patientin vielmehr, einen solchen imprägnierten Tampon nach maximal drei Tagen aus ihrer Vagina zu entfernen und danach sofort mit der Ausübung des Geschlechtsverkehrs zu beginnen, um die Schwangerschaft herbeizuführen.
Der wesentliche Unterschied babylonischer Schwangerschaftsdiagnosen bestand folglich darin, dass der Heilkundige zuerst die Veränderungen inspizierte, die sich auf dem Medium abgespielt hatten. Verfärbungen und Gerüche der eingeführten Substanzen wurden begutachtet, begründeten die Interpretation des Testergebnisses und das weitere Procedere. Dieses systematische Vorgehen der babylonischen Ärzte erstaunt, gilt doch weithin die hellenistische Forschertätigkeit als die Krippe der Naturwissenschaft.
Eine Problemstellung ergibt sich allerdings aus den Schwierigkeiten, die mineralischen und pflanzlichen Bestandteile der Rezepturen zu identifizieren. Eine pharmakologische Beurteilung der seinerzeit verabreichten Drogen, deren Einsatz auf Grund empirischer Daten aus der therapeutische Praxis erfolgte, ist deshalb leider nicht möglich.
|
|
|
Zum Seitenanfang
|
|
|
|